Darum bauen wir Efizienzhäuser 100 gem. akuteller EnEV

Berechnung und Vergleich von Effizienz 100 zu 55

In Zeiten steigender Energiekosten gewinnt das Thema Energieeffizienz von Wohnungen und Häusern im Neubau und der Sanierung eine immer größere Bedeutung. Nägele BAU ist spezialisiert auf energieeffizientes und wirtschaftliches Bauen. Unsere Geschossbauten bauen wir als Effizienshaus 100. Vorweg ist noch zu erwähnen, dass es sich hierbei um unsere Geschossbauten handelt. Möchten Sie ein Einfamilienhaus bauen, realisieren wir dies auch als Effizienshaus 70, oder 55. Je nach Kundenwunsch.

Was bedeuten eigentlich die Einteilungen in Effizienzhaus 100, 85 und 55?

Die energetische Qualität eines Hauses wird anhand der Referenzgrößen Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust gemessen. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) definiert hierfür Höchstwerte, die ein Neubau einhalten muss.

Ein Effizienzhaus 100 entspricht zum Beispiel genau den Vorgaben der EnEV. Ein Effizienzhaus 85 verbraucht nur 85 Prozent der Energie eines vergleichbaren Neubaus nach EnEV, ein Effizienzhaus 55 sogar nur 55 Prozent.

Wir bauen Effizienzhäuser 100. Warum?

Die Häuser von Nägele BAU erreichen einen Energiebedarf von etwa 60 kWh pro Quadratmeter im Jahr. Dieser Wert unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2009 für ein Effizienhaus 100 und ist im Vergleich schon sehr gut.

Bei der Novellierung der EnEV von 2007 auf 2009 wurde der geforderte Grenzwert um etwa 30 Prozent gegenüber dem bis dahin geltenden verschärft. Diese Verschärfung brachte gleichzeitig eine entsprechende Baukostenerhöhung mit sich. Hierbei kam es im Wohnungsbau aber nicht zu nennenswerten Erhöhung der Anforderungen.

Ein direkter Kostenvergleich zwischen Effizienzhaus 100 und 55

Ein Effizienhaus 100 von Nägele BAU hat einen Energiebedarf von circa 35 kWh pro Quadratmeter und Jahr. In einer 80 Quadratmeterwohnung ergibt das 2.800 kWh im Jahr. Bei einem Preis von 9 Cent pro Kilowattstunde fallen also Kosten von 252 Euro pro Jahr an.

Die selbe Wohnung in einem Effizienhaus 55 hätte einen maximalen Energiebedarf von circa 33 kWh pro Quadratmeter und Jahr und damit auch einen geringeren Energieverbrauch von 1.540 kWh im Jahr. Beim Preis von 9 Cent pro Kilowattstunde entstehen geringere Heizkosten von 138,5 Euro pro Jahr.

Im Energiehaus 55 sparen die Bewohner damit im Jahr rund 115 Euro ein.

Allerdings sind die Baukosten und damit der Kaufpreis unserer Beispielwohnung im Effizienzhaus 55 auch um etwa 20.000 Euro höher. Selbst wenn die Wohnung ohne ein Bankdarlehen gekauft wird, dauert es sehr viele Jahre bis der höhere Kaufpreis sich über die geringeren Heizkosten amortisiert. Wird die Wohnung dagegen bankfinanziert, übersteigt allein die Zinsbelastung für den höheren Kaufpreis die Ersparnis durch niedrigere Heizkosten weit. 

Bei rein wirtschaftlicher Betrachtung ist ein Effizienzhaus 100 also die beste Wahl und wir bauen alle unsere Häuser nach diesem Standard.

Diesen erreichen wir dann auch durch die klassische Massivbauweise. Unsere Baustoffe, wie beispielsweise der Ziegel, haben sich entsprechend den gestiegenen Anforderungen in den letzten Jahre stark weiterentwickelt.

Der Ziegel ist in Sachen Wärmedämmung ein sehr gutes Produkt. Wir bauen mit 36,5 cm dicken Außenwänden, welche einen guten Wärmeschutz bieten. Im Neubau ist es aus unserer Sicht deshalb nicht nötig mit einem zusätzlichen Vollwärmeschutz aus Styropor zu arbeiten. Insbesondere weil dieser neben den hohen Kosten auch noch weitere Nachteile mit sich bringt.

Unsere Immobilien erfüllen immer die aktuellen Anforderungen gem. der Energieeinsparverordnung.

Wenn Sie Fragen zum Bau und Energiebedarf unserer Häuser haben, rufen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne!

Wir beraten Sie: 0731/97 97 8-0